Vorbereitung und Probe

D II – 15 08 2010

Hab‘ für die Aktion in Rattendorf ein A4-Informationsblatt vorbereitet. Falls ich noch mehrere davon benötige, stelle ich es vorsorglich ins Web. Für mich selber. Hab‘ noch ein wenig zum Thema Graffti gegoogelt – ein faszinierendes, ziemlich umfassendes Thema. Als „Zeichen an der Wand“ betrachtete sie mein Sohn Edi bereits vor Jahren. Nun findet man inhaltliche Parallelen dazu im Wikipedia. Aber ich habe ja nicht vor, eine Abhandlung darüber zu beginnen!

schild/graffiti-urlaub in doc, schild/graffiti-urlaub in pdf

D II – 11 08 2010

Ja, die drei „Urlauber“ schlummern noch, wenngleich bereits am Ort des Geschehens. Der/die Fotoclub Kunstwerkstatt Hermagor hat sie einstweilen unter ihre Fittiche genommen. Bei meinem Aufenthaltes habe ich mich noch ein klein wenig am Wassererlebnisweg umgesehen, an dem die drei das Terrain erkunden werden.

Der familienfreundliche Wander- und Erlebnisweg ist auch mit Picknickplätzen ausgestattet. Die werden sich auch gut für ein Foto-Shooting eignen. Dabei ist’s mir und den drei „Urlaubern“ aber ganz und gar nicht an der Familienfreundlichkeit und an den superigen neuen Schautafeln gelegen, sondern an der Natur, die hier in aller Vielfalt fotografisch brachliegt und wie prädestiniert erscheint.

Wieder zurück, habe ich auch noch ein wenig in den Suchmaschinen gestöbert und fand allerlei Hinweise, beispielsweise:

http://www.mamilade.at/wassererlebnisweg/rattendorf/hermagor/1006620-hermagor_erlebnisweg.htm

http://www.hermagor.at/index.php?option=com_content&view=article&id=742&Itemid=97

So weit zum Wassererlebnisweg im Zeichen des zauberhaften Eisvogels.

Noch etwas ist mir ins Auge gestochen: Im Bereich der Jeniger Brücke, also just da, wo auch das Kolier für Gail installiert wird, bieten sich absolut ideale Locations für Land Art an.  Spontan habe ich einige Projekte ausgeheckt und werde diese auch realisieren, es sei denn, das Wetter wäre absolut ungnädig.

D II – 01 08 2010

Probegalopp

So, Wetter passt, bald geht die Reise ins Gailtal los, also hab‘ ich mich heute kurz entschlossen, trotz 27 Grad im Schatten ein paar Fotos in der freien Natur zu machen, um zu sehen, wie’s geht. Tja, Assistenz bräuchte man.

Das wird wirklich spannend, ist nicht gerade einfach, weil es spiegelt, auch Licht/Schatten… In Rattendorf wird überwiegend mit der Nikon fotografiert. Ich denke, aus den Snapshots mit der Casio werde ich an langen Winterabenden eine Slide Perfoomance basteln. Aber nur nicht den Mund zu voll nehmen!

Am Teich waren sie auch schon. Zu Waldgebieten schaffte ich es physisch nicht mehr, es ist ultraheiß heute.

Auch einsam mal ganz nett:

Und Schnurrli kann es naürlich wieder nicht lassen!

D II – 27 07 2010

So, der Schaden ist beseitigt. Die drei allegorienhaften Dreieckswesen stehen ein, zwei Meter von mir entfernt im Wohnzimmer. Ich habe mich schon richtig an sie gewöhnt. Sie träumen… Ich erwecke sie noch nicht, betrachte sie nicht, setze mich nicht mit ihnen auseinander. Mit der Kamera allerdings werd‘ ich mich noch einmal gründlich auseinandersetzen, Einstellungen probieren, damit in Rattendorf  jeder Klick Brauchbares bewirkt.

D II – 23 07 2010

Erstens kommt es anders, zweitens als mein denkt. Die drei Prismen sollten also von der Druckerei abgeholt werden und bereit für die Foto-Session in Kärnten sein. Mitnichten, mitnichten. Heute fegte ein Windstoß über den Hof der Druckerei, wo die Teile zum Trocknen aufgestellt waren… Ein Objekt wurde umgeworfen und ist arg ramponiert. En Rückschlag. So wie es aussieht, muss sich noch eine als Ersatz machen lassen. Ich bin so geschafft, ich glaube, ich trinke ich lieber mal einen Kaffee und denke gar nicht daran… Die drei sind nun bei mir, stehen im Wohnzimmer, die eine verbeult, zerkratzt. Die Freude ist gedämpft.

D II – 21 07 2010

Heute ist es so weit: Die Druckerei Sevenhill vermeldet zufrieden, das die Objekte fertig sind. Meine Entwürfe wurden auf Vinylfolie gedruckt, so wie vor kurzer Zeit die Motive für meine Stelen. Dann kam die eigentliche Schwerarbeit: die drei Prismen mit den Folien zu bespannen. Eine ganz, ganz schwierige Aufgabe. Ich bin gespannt auf morgen früh, das sehe ich erstmals live das Resultat.

der nackte anblick gehört nun bereits der vergangenheit an!

Übrigens: Gedanklich setze ich mich auch in meinem literarischen Blog ab und zu mit meiner Arbeit auseinander.

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